Gemeinde Schwarzenau setzt auf Kooperation, Digitalisierung und Ortskernentwicklung

Eine Gruppe von Menschen mit Büchern

Bürgermeister Karl Elsigan, Amtsleiterin Karin Regen-Vokroy, LEADER-Managerin Danja Mlinaritsch und Regionalberaterin Manuela Hirzberger nutzten ein Arbeitstreffen, um aktuelle Herausforderungen, laufende Projekte und neue Ideen zu besprechen.

Im vergangenen Jahr absolvierten die Regionalberaterinnen und Regionalberater der Dorf- und Stadterneuerung mehr als 1.000 Gemeindebesuche. Seit Beginn des Jahres sind die Expertinnen und Experten bei den Gemeinden vor Ort zu Arbeitsgesprächen unterwegs. „Die Gemeinden stehen vor organisatorischen und finanziellen Herausforderungen, wir wollen ihnen das Leben wieder leicht machen. Genau hier setzt die Gemeindeagentur an. Das Gebot der Stunde heißt Entlastung durch mehr Effizienz. Gemeindekooperationen sind dafür ein entscheidender Hebel, denn gemeinsam lassen sich Ressourcen besser nutzen und Kosten senken. So sichern wir aus Liebe zu Land und Leute die Lebensqualität in unserer Heimat“, gibt LH-Stv. Stephan Pernkopf den Schwerpunkt vor. 

Das betreffe etwa multifunktionale Dienstleistungsverbände, Geräte- und Personalpools, Bauamtsverbände oder auch Wirtschaftskooperationen zwischen Gemeinden. 

Arbeitsgespräch mit der Gemeinde Schwarzenau 

Ein wesentliches Thema war die Besprechung des Umsetzungsstandes der Gemeindevision sowie der Projekte der „Kinder- und Familienfreundlichen Gemeinde Schwarzenau“. Mit diesen beiden Beteiligungsprojekten konnten die Bürgerinnen und Bürger in den vergangenen zwei Jahren die Entwicklung der Gemeinde mitbestimmen. Die Umsetzung ist in vollem Gange und für die Vorhaben im heurigen Jahr wurden Fördermöglichkeiten besprochen. Einen Schwerpunkt möchte Schwarzenau auch auf die Ortskernentwicklung setzen und nimmt dazu das kostenlose Angebot des Ortskern-Checks der Dorf- & Stadterneuerung in Anspruch. Auch dem Thema Digitalisierung wird sich die Gemeindeverwaltung heuer intensiver widmen. Mit dem Digi-Kompass der Dorf- & Stadterneuerung wird der aktuelle Stand der Digitalisierung erhoben und – in Abstimmung mit den Gemeinden der Kleinregion Herz des Wald4tels – mögliche Maßnahmen zur Weiterentwicklung besprochen werden.

„Wir arbeiten seit vielen Jahren mit der Gemeindeagentur zusammen und speziell die Beratung zu Fördermöglichkeiten ist für uns wichtiger denn je! Auch die professionelle Unterstützung bei der Bürgerbeteiligung zur Gemeindeentwicklung und bei der Zusammenarbeit mit den Gemeinden der Kleinregion ist eine wertvolle Stütze für unseren Weg.“, so Bürgermeister und Obmann der Kleinregion Herz des Wald4tels Karl Elsigan.

Ortskernentwicklung, Digitalisierung und Beschaffungsservice

„Die Expertinnen und Experten der Dorf- & Stadterneuerung sind ab sofort in ganz Niederösterreich im Einsatz und unterstützen die Gemeinden mit Beratung – sei es bei der Projektplanung und Umsetzung oder bei Bürgerbeteiligungsformaten und Beratungen zu Gemeindekooperationen“, so Geschäftsführer der Gemeindeagentur, Johannes Wischenbart. So etwa gibt es das kostenlose Angebot des Ortskernchecks für Gemeinden. Hier wird der Ist-Stand in verschiedenen Kategorien – vom Leerstand über die Infrastruktur – erhoben und Potentiale sowie Herausforderungen aufgezeigt. 

Auch bei der Digitalisierung erhalten Gemeinden Unterstützung und Begleitung durch die Gemeindeagentur, nach dem Motto: „Digitalisierung soll Hilfe, keine Hürde sein“, erklärt Wischenbart. 

Gemeinsame Beschaffung und Förderberatung im Fokus

Auch das NÖ Beschaffungsservice bringt den Gemeinden spürbare Einsparungen. Bei der aktuellen Ausschreibung von Büroartikeln und EDV-Zubehör konnten Preisreduktionen von bis zu 50 Prozent erzielt werden. Ab sofort ist auch ein Webshop für die Gemeinden mit den vergünstigten Preisen verfügbar.

Zusätzlich bietet das Kommunale Förderzentrum der Dorf- & Stadterneuerung umfassende Beratung zu finanziellen Fördermöglichkeiten aus Land, Bund und der EU. In Kooperation mit der Energie- und Umweltagentur des Landes Niederösterreich (eNu) erhalten Gemeinden zudem konkrete Unterstützung in Fragen zu Energie- und Klimafragen. Allein im Vorjahr wurden rund 900 Beratungsgespräche geführt.


Eine Gruppe von Menschen mit Büchern

LEADER-Managerin Danja Mlinaritsch, Bürgermeister Karl Elsigan, Manuela Hirzberger und Amtsleiterin Karin Regen-Vokroy

02.02.2026