Am 9. April 2026 wurden im Rahmen einer feierlichen Zertifikatsverleihung in den Räumlichkeiten der Energie AG Oberösterreich in Linz 84 Gemeinden und 2 Regionen aus ganz Österreich mit dem staatlichen Gütezeichen für Familienfreundlichkeit ausgezeichnet. Auch der Marktgemeinde Schwarzenau wurde für ihr familienfreundliches Engagement das staatliche Gütezeichen „familienfreundlichegemeinde“ verliehen. Vizebürgermeister Florian Gari und Gemeinderätin sowie Familienbeauftragte Irene Burgstaller nahmen die Auszeichnung für die Marktgemeinde Schwarzenau entgegen. Die Verleihung erfolgte durch Claudia Bauer, Bundesministerin für Europa, Integration und Familie sowie den Präsidenten des Österreichischen Gemeindebundes, Bgm. Johannes Pressl.
„Familienfreundliche Gemeinden leisten einen entscheidenden Beitrag für ein gutes Miteinander in unserem Land. Sie schaffen ein Umfeld, in dem sich Familien unterstützt, sicher und willkommen fühlen. Wer gezielt in Familienfreundlichkeit investiert, stärkt den Zusammenhalt und die Lebensqualität vor Ort und investiert damit unmittelbar in die Zukunft der eigenen Gemeinde. Genau solche Rahmenbedingungen geben den Menschen Mut zur Familie“, betonte die Bundesministerin.
Unsere Marktgemeinde erhielt darüber hinaus das UNICEF-Zusatzzertifikat „Kinderfreundliche Gemeinde“.
Der Zertifizierungsprozess ist ein kommunalpolitischer Prozess, in dem unter aktiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger aller Generationen das bereits vor Ort bestehende familienfreundliche Angebot evaluiert und neue bedarfsorientierte Maßnahmen entwickelt werden. Die zertifizierten Gemeinden und Regionen leisten damit einen wesentlichen Beitrag zur nachhaltigen Entwicklung ihrer Standorte. Sie stärken die Lebensqualität für Bürgerinnen und Bürger, fördern die regionale Wirtschaft und setzen zugleich ein starkes gesellschaftspolitisches Signal für die Bedeutung von Familienfreundlichkeit in Österreich.

Geschäftsführer Christoph Jünger (UNICEF Österreich), BM Claudia Bauer, Vzbgm. Florian Gari, GR Irene Burgstaller und Gemeindebundpräsident Johannes Pressl (Foto: Harald Schlossko)